" Förderverein Reformator Fürst Georg III. e.V. ""Fürst Georg ist frömmer denn ich, wo der nicht in den Himmel kommt, werd ich wohl heraus bleiben " M. Luther |
Der Reformator in Warmsdorf |
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Protokoll 4.7.2008 |
Gutachten Dr. Bode+Kritik |
Schreiben an LDA Halle |
Stellungnahme Gerner |
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Der 500. Geburtstag des Reformators wurde am 18. August 2007 in Warmsdorf mit einem großen Fest begangen. Viele offizielle Gäste forderten damals, doch unbedingt die Schlossruine vor dem Verfall zu retten. Noch im September 2008 gründeten wir einen Förderverein und da es sich bei dem Schloss um ein Denkmal handelt und weil der schlechte Bauzustand kurzfristiges Handeln erforderte, wandten wir uns bereits am 11.9.2007 an das Denkmalamt Halle mit der Bitte um Hinweise zur Restaurierung (siehe "Schreiben an LDA Halle"). Kostenvoranschläge wurden eingeholt, Fördermittelanträge gestellt, um Sponsoren geworben und die Mithilfe ortsansässiger Handwerker abgesichert. Mitte 2008 hatten wir den Betrag von 62.000 € für eine Dachsanierung noch im Jahr 2008 zusammen. Um erfahrungsgemäß langwierige Änderungsforderungen nach Einreichung des Bauantrages zu umgehen, versuchten wir in laufenden Schreiben an das LDA prinzipielle, von dort festzulegende Grundfragen abzuklären (siehe "Schreiben an LDA Halle"). Nicht eine der in 5 Schreiben gestellten fachlichen Fragen, wurde im Verlauf eines dreiviertel Jahres vom LDA Halle beantwortet ! Dringend noch einmal am 18.6.08 baten wir um Klärung von Grundfragen, ein Termin am Schloss wurde letztlich auf den 4.7. 08 festgesetzt und wir hofften, dass danach endlich die Projektierung mit abgestimmten Grundfestlegungen beginnen könne. Weit gefehlt : Am 3.7.08, einen Tag vor dem Besprechungstermin, traf eine "Gutachterliche Stellungnahme 09/2008" von Dr. Bode LDA ein, übrigens die allererste schriftliche Meinungsäußerung des LDA seit Sept. 2007, zu all unseren Bemühungen um fachliche Hilfe. Damit waren unerwartet all unsere bisherigen Aktivitäten und Maßnahmen zur Rettung des Bauwerks annulliert, alle Termin- und Finanzierungskonzepte zum Aufsetzen eines Daches hinfällig und ein Abrufen der bereits für 2008 genehmigten Fördermittel unmöglich. Dort plötzlich gefordert : "Notsicherung vor jeglicher baulicher Sicherung", dazu "bauliche Bewertung der Substanz". Dann werden "Sicherungskonzeptionen" und "angepasste Nutzungskonzepte" neu festgelegt ( wir haben schon Mitte 2008 ! ). Nach den gemachten Erfahrungen mit dem LDA sind damit offensichtlich langwierige Zeitabläufe vor einer Rettung durch das Aufsetzen eines Daches angedacht. Nachstehend das Protokoll der Besprechung mit dem Denkmalamt Halle am
4.7.2008 in Warmsdorf |
| Protokoll Schloss Warmsdorf Freitag 4. Juli 2008 10 Uhr
Zusammentreffen LDA Halle + UDSB ASL mit dem Förderverein Reformator Fürst Georg III. e.V. Anwesend: Rüdiger Landesamt für Denkmalpflege Herr Alpers bat um Besichtigung des Geländes und um Information
zum Stand der Probleme. Herr Gerner antwortete, dann könne sie auf die Anfrage des Fördervereins
doch einfach antworten, dass Biberschwänze als Grundlage für
Planung und Statik zugelassen werden und alle hätten Planungssicherheit
und es würde weitergehen. Herr Gerner gab an, dass er bis vorgestern gehofft habe, dass die heutige
Zusammenkunft eine Antwort auf die vielen gestellten Fragen (11.9.07,
27.1.08, 1.6.08, 18.6.08) vom Förderverein an das LDA bringen würde.
Offensichtlich war das nicht der Wille und das Ziel des LDA und UDSB. Das Gutachten würde alle bisher vorgesehenen und vorbereiteten Maßnahmen
in 2008, Jede neu festgelegte vorhergehende "Notsicherung", gefolgt von "baulichen Bewertungen", "Sicherungskonzeptionen" "Erstellung von angepassten Nutzungskonzepten" usw. wird nach den bisher gemachten Erfahrungen mit dem LDA Zeiträume umfassen, die finanziell, planerisch und terminlich nicht zu überstehen sind. Und damit das in den Förderanträgen festgelegte Fördeziel
und den Förderinhalt im Umfang, Herr Gerner übergab allen Anwesenden das Gutachten Dr. Bode mit
Anmerkungen ( Bode 27.6. 1+2 R), Extrakt nach 13 Kritikpunkten: " Nach den intensiven Bemühungen um technische Lösungen
unsererseits u.a. in den E-Mails vom Wir sehen uns bei so einer schlechten Zusammenarbeit mit dem
LDA außerstande, das Schloss Herr Gerner wird mit dem Protokoll die angesprochenen E-Mails und Anhänge den Teilnehmern zusenden. Herr Alpers schlug Herrn Sehmisch vor, operativ und unkonventionell Wege
für einen Fortgang zu suchen. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Nochmals im Außenbereich, legten Frau Rüdiger und Herr Lohe
fest, dass von der beantragten Verbindungsmauer Steine oberhalb ca. 2,2
m abgenommen werden können.
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