" Förderverein Reformator Fürst Georg III. e.V. "

"Fürst Georg ist frömmer denn ich, wo der nicht in den Himmel kommt, werd ich wohl heraus bleiben " M. Luther

Der Reformator in Warmsdorf

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500. Geburtstag
Bauliche Entwicklung
Zeichnungen Zustand 2007
Fotos Zustand 2007
Stellungnahmen
Studierzimmer von Fürst Georg
Rundweg im Park am Schloß
Satzung
Impressum

 

Förderverein Reformator Fürst Georg III.

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Fürst Georg III. lebte von 1507 bis 1553. Er war neben Luther und Melanchthon einer der wichtigsten Reformatoren in Anhalt.Mit beiden stand er eng in Verbindung und beriet sich mit ihnen über Wege zur Einführung der Reformation. Fürst Georg war der einzige fürstliche Reformator.
Neben Luther und Melanchthon gehörte er maßgeblich zu den geistigen Wegbereitern der Reformation. Ab 1546 wohnte Fürst Georg III. im Schloss Warmsdorf und machte es zu seiner Residenz.
Seine Blütezeit als Regierungssitz und Landeshauptstadt erlebte Warmsdorf 1552. Das Schloß Warmsdorf wurde damit zu einem bedeutenden Ort der Reformation und ist würdig, dort die bedeutende Zeitepoche wach zu halten und zu bewahren. Georg III. war Dompropst in Magdeburg, bischöflicher Koadjutor in Merseburg, wo 1545 Luther selbst die "Bishofsordination" von Georg vornahm, Domprobst in Meißen und anhaltischer Landesfürst.

Luther stufte ihn wie folgt ein: "Fürst Georg ist frömmer denn ich, wo der nicht in den Himmel kommt, werd ich wohl heraus bleiben."

Melanchthon sagte von ihm: "….er verdient den ersten Männern seiner großen Zeit an die Seite gestellt zu werden,an Reinheit und Frömmigkeit wird er aber sicher von keinem übertroffen."

Georg III. lebte vor seinem Tod ständig im Schloss zu Warmsdorf. Von hier aus verfolgte er engagiert den Verlauf der Reformation, traf sich öfter mit Melanchthon und widmete sich der Drucklegung seiner Schriften.


Kein anderes Denkmal ist so konkret mit dem Leben und Wirken von Fürst Georg III. in Verbindung zu bringen, wie das Schloß Warmsdorf.

Es ist Ziel des Fördervereins, die hohe geschichtliche Bedeutung dieses Fürsten und der Region für die Reformation bekannt zu machen und der Nachwelt zu erhalten.

Weiterhin die Ruine seines Schlosses vor dem Verfall zu retten und in Verbindung mit dem bereits restaurierten Studierzimmer Georg III. zu einer Erinnerungsstätte für den Reformator zu machen.

Das Schloß kann dann perspektivisch durch Austellungen, Kulturveranstaltungen, gastronomische Betreuung usw., auch in Verbindung mit der zum Schloß gehörenden, wasserreichen Parkanlage, zu einem touristischen Anlaufpunkt werden.

Prof.Dr.-Ing. Klaus Kreuziger Hochschule Magdeburg-Stendal, Lehrgebiet Bausanierung und Baukonstruktion:

"Es sollte unbedingt ein Notdach aufgesetzt werden, damit eine fortlaufende Schädigung durch Wettereinflüsse gemildert wird.

Diese verschleissverhindernden Maßnahmen müssen in der nächsten Zeit kommen, sonst ist ein dauernder Verlust des Schlosses nicht zu vermeiden ! "